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 Chronik des Vereins Teil II 

und andere Begebenheiten

Wiederbeginn

1945, das Jahr in dem am 08. Mai die Deutsche Wehrmacht kapitulierte, und das Jahr in dem die Liederblüte wieder auferstand.

Während des Krieges, nämlich 12 Jahre lang, musste der Verein seine gesangliche Tätigkeit einstellen (der Verein wurde 1933 von den Nazis aufgelöst). Dank des damaligen 1. Vorsitzenden Willi Weigel, welcher immer wieder bei den Dienst-stellen der Militärregierung vorstellig wurde, konnte im Oktober endlich die Wiedergründung des Vereins erzielt werden und man traf sich wieder regel-mäßig zu den Singstunden unter der Leitung von Friedrich Textor (Anzahl der Mitglieder: 40 Personen). Nach Ende der Kriegswirren stieg die Anzahl der Sänger auf 40 Personen an. Man konnte sogar Sänger aus Brudervereinen wieder zurückgewinnen.

1948, das Jahr der ersten Bambiverleihung (erste Preisträgerin: Marika Röck) und das Jahr in dem die Liederblüte wieder einmal den Chorleiter wechselte.

Karl Nicolai übernahm den Dirigentenstab.

1949 das Jahr in dem Beate Uhse ihre Aufklärungskampagne beginnt und in dem die Liederblüte endlich wieder einen 1. Vorsitzenden hatte.

Wilhelm Schmitt, der in der Gerenalver-sammlung einstimmig gewählt wurde, hatte man viel zu verdanken. Er hatte sei-nerzeit Chormaterial von anderen Vereinen ausgeliehen und die Patituren vierstimmig für vierzig Sänger eigenhändig abge-schrieben (das gesamte Liedgut wurde in den Kriegsjahren verbrannt).

 

 

 

 

Handgeschriebenes Notenmaterial

 

 

Wilhelm Schmitt übernimmt den Vorsitz

Ebenfalls 1949 trat die Liederblüte dem Sängerbund Hüttenberg, Schiffenberg bei und nimmt bis heute an dessen alljährlich durchgeführten Wertungssingen mit guten Ergebnissen teil. Neben Wilhelm Schmitt als 1. Vorsitzenden, tat die Liederblüte einen zweiten guten Griff; der Verein ver-pflichtete den neuen Dirigenten Musik lehrer Helmut Buß aus Grünberg. Der am Anfang (wie man es sich auch heute noch erzählt) mit dem Mofa aus Grünberg angereist kam. Mit seiner Tatkraft und Energie sowie seinem Können verdankt die Liederblüte den steten Leistungsauftrieb.

 

 

Helmuts Tatkraft und Energie konnten wir am Samstag, 15. September 2001, auch heute noch bewundern. Er feierte in Grün-berg sein 50jähriges Dirigentenjubiläum. Herzlichen Glückwunsch.

berg sein 50jähriges Dirigentenjubiläum. Herzlichen Glückwunsch.

1958, das Jahr, in dem die Lücke-bachschule gegründet wurde und das Jahr, in dem die Liederblüte ihr 60jähriges Jubiläum unter dem Motto „Dir meiner Heimat gelte mein Lied“ verbunden mit der Fahnenweihe festlich feierte.

Auch war man Ausrichter des Wertungs-singens, an dem 41 Vereine teilnahmen.

 

 

 

 

Natürlich gab es auch Festdamen. Erfreulich ist, dass viele von Ihnen auch heute noch aktiv im Verein tätig sind (natürlich im Frauenchor, gegründet 1982). Die Festdamen waren:

 

 

 

 

Unser heutiger Familienabend hieß da-mals noch „Stiftungsfest“. Damals wurden Theaterstücke mit Gesangseinlagen ein-studiert und aufgeführt. Dies war mit viel Einsatz und Arbeit verbunden.
Leider ließ das Interesse ab 1971 an den Theateraufführungen nach. Der heutige Familienabend ersetzte nun das Stiftungsfest. Auch nach 30 Jahren hat unser Familienabend einen guten Zuspruch und ist bis heute die größte Veranstaltung des Vereins geblieben. Der nächste Familienabend kommt bestimmt, vielleicht auch wieder mal mit einem Singspiel. Die Jahre 1959 bis 1960 waren ausgefüllt mit intensiver gesanglicher Schulung und Teilnahmen bei Wertungs-singen und Sängerfesten. In dieser Zeit wurde Herr Helmut Buß zum Chordirektor ernannt.
Forsetzung folgt...
Herzlichen Dank an die fleißigen Geister die unermüdlich in den Archiven stöbern und an den Chronisten Gerhard Heller

 

 

 

 

 

 

Theaterspielen war eine schöne Tradition                             Erinnerung an das Singspiel “Wenn die Heide ruft”